Kunde LARA – Krisen- und Beratungszentrum für vergewaltigte und sexuell belästigte Frauen

Projekt Corporate Design Relaunch und Editorial Design
Aufgabenstellung LARA unterstützt Frauen nach traumatischen Erfahrungen und begleitet sie auf dem Weg aus der Krise. Die Angebote sind vielfältig, allerdings war der Außenauftritt nur rudimentär angelegt und genügte den Anforderungen nicht mehr. Das Logo brauchte eine Runderneuerung, die Flyer eine Struktur, die sie eindeutig voneinander unterscheidet, ohne auf teures Bildmaterial angewiesen zu sein und vor allem mit der Möglichkeit, viele Sprachen zu integrieren. Ein wichtiger Themenschwerpunkt wurde die Information über sogenannte KO-Drogen, der ein eigenes Design erforderlich machte.
Lösung Die Bildmarke wurde in erster Linie technisch optimal angelegt, während die Wortmarke fest in das Logo eingebunden wurde und zwar mit der Möglichkeit von unten nach oben den Namenszusatz zu kürzen. Im gleichen Duktus wurde das Vereinslogo gestaltet, so dass klar nach außen agiert werden kann.
Für die Flyer entschieden wir uns, eine farbliche Unterscheidung beizubehalten, aber nicht mehr auf der Textebene sondern auf der Bildebene. In den präsenten farbigen Bannern auf dem Titel wird eine Bildstruktur hinterlegt, die aus dem häuslichen Bereich stammt – nämlich dort, wo die meisten Übergriffe stattfinden. Das sind dann beispielsweise Fliesenmuster, Tisch- oder Handtücher oder zerrissenes Papier. Darauf stehen die großen Headlines und erlauben genug Spielraum für die jeweiligen Themen und Sprachen.
Im Rahmen der Aufklärung über KO-Drogen wurde ein eigenes Logo entworfen, verbunden mit einer Website. Um diese zu verbreiten wurden Postkarten im öffentlichen Raum verteilt und konnten über die Website digital verschickt werden. Da das Netzwerk „KO-Tropfen, nein, danke“ heißt, wurden sechs weitere Arten nein zu sagen mit illustrativen Köpfen kombiniert. So konnte ein unangenehmes Thema durch Witz verbreitet werden.
Außerdem konnten wir eine taz-Beilage zum Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen gestalten.